Quantitative Computertomographie (qCT)

Bei der quantitativen Computertomographie (qCT) für Knochendichtemessungen wird die Dichte von Wirbelkörpern mit der Dichte eines Phantoms verglichen, wodurch eine Errechnung der Knochenmineraliendichte (BMD) möglich ist. Die Messung lässt sich auch am Hüftknochen durchführen. Diese Technik wird weltweit als sicher und effektiv für Knochendichtemessung betrachtet. Die Wirbelsäulen-BMD weist in veröffentlichten Studien konsistent eine bessere Diskriminierung beim Identifizieren von Patienten mit Wirbelfrakturen auf als die Wirbelsäulen-DXA; und da isolierte Trabekelknochenbereiche gemessen werden, kann früher menopausaler Knochenschwund bzw. eine Reaktion auf eine Therapie schneller nachgewiesen werden als mit anderen BMD-Messungen. Nur qCT kann trabekuläre Knochenbereiche isolieren und messen und dabei die darum liegenden kortikalen Knochenbereiche und Verkalkungen außerhalb des Knochen ausschließen. Durch die frühe Reaktion von Trabekelknochen im Rahmen der Osteoporose (Knochenschwund) ergibt sich gerade durch die qCT Messung dieser Knochenbereiche der Wirbelsäule die grösste Empfindlichkeit auf Veränderungen des Knochenstatus.

Leider ist die prophylaktische BMD Messung aus dem Katalog der erstattungsfähigen Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen herausgenommen worden und es muss für die Leistung separat mit einer geringen Gebühr abgerechnet werden (IGL-Leistung). Der von uns generierte Bericht weist die Kalibrierungskurve, den z-Wert, den T-Wert, die Normkurve und die individuellen Ergebnisse nebst Standardabweichung auf.

Knochendichtemessung
Nähere Informationen in Osteo News 03/2004

Terminvergabe


Tel.:
0228/502020

Email:

termin [at] praxisnetz-bonn.de